Schüler-Festival Siedlinghausen

Stinkbombe: Spezialeinheit aus Dortmund in Siedlinghausen (Westfalenpost, 17.05.2019)

„Appst‘ du schon oder lebst du noch…?“ Zwischen zwei Welten – Kinder im medialen Zeitalter

Elternabend der Sekundarschule im Oversum in Winterberg am 09.04.2019

Die Sekundarschule Medebach-Winterberg möchte allen Eltern, Erziehern und Interessierten einen pädagogischen Abend der besonderen Art ans Herz legen, an dem Wilfried und Astrid Brüning sich dem Thema „Kinder und Medien“ in einer ganz besonderen Art und Weise annähern.

Er - Filmemacher und Medienpädagoge und seit über zwanzig Jahren in der offenen Kinder– und Jugendarbeit tätig, und Sie - Grafikerin und Filmemacherin mit dem Schwerpunkt Animation – schaffen es, die für Eltern und Erwachsene oft unüberschaubare Welt der neuen Medien in unterhaltsamen Dialogen mit den Zuschauern zu erklären.

Warum begeistert die mediale Welt unsere Kinder und Jugendlichen?
Wann soll/muss ich die Bildschirmmedienzeit begrenzen?
Was soll/muss ich erlauben, was verbieten?

Diese und andere Fragen werden an diesem Abend mit dem Ziel aufgegriffen, Kinder und Jugendliche für das Mediale stark zu machen, „damit sie über digitale Medien bestimmen können und nicht umgekehrt“.


3. Platz für Lena Braun bei „Jugend trainiert für Olympia“

In diesem Jahr fand das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Nesselwang im Allgäu statt. Bei dieser Veranstaltung waren rund 800 junge Talente aus ganz Deutschland am Start, unter anderem auch Lena Braun von der Sekundarschulklasse 6D vom SK Winterberg. Schon im letzten Jahr hatte sich Lena für diesen Wettkampf qualifiziert, musste jedoch aus Krankheitsgründen absagen. In diesem Jahr erzielte sie mit ihren tollen Erfolgen im Bereich Ski Alpin erneut die Qualifikation und durfte somit für das Regionalteam Arnsberg an den Start gehen. Für das Team starteten neben Lena noch Larissa Menke, Leni Stellmacher und Natalie Menke vom SK Winterberg. Nach spannenden Wettkämpfen im Vielseitigkeitslauf und Parallel- Slalom konnte sich das Team von Lena über einen Podestplatz freuen und erreichte die Bronzemedaille.

Jeder junge Sportler träumt von den Olympischen Spielen und somit ist es für die Kinder ein Höhepunkt an solch einer Veranstaltung teilnehmen zu dürfen. Neben den sportlichen Höhepunkten wurde den Sportlern auch ein würdiges Rahmenprogramm mit Eröffnungsfeier, „Mitmach-Aktionen“ und einer Après-Ski Party mit Feuerwerk zum Abschluss der Tage geboten, welches diese Tage für die jungen Talente unvergesslich macht.


Olivia Kroll erreichte beim Vorlesewettbewerb des Landkreises Hochsauerland-Ost die Finalrunde

Am 25.02.2019 wurde es im Städtischen Gymnasium Petrinum in Brilon spannend. Die besten acht Vorleserinnen der Schulentscheide traten gegeneinander an, um ihr Lesetalent unter Beweis zu stellen. Olivia Kroll aus der  Sekundarschulklasse 6D trat für unsere Schule an. Zunächst mussten alle acht Vorleserinnen einen selbst ausgewählten und vorbereiteten Text vorlesen und vor der Jury, die aus Ute Hachmann, Leiterin der Stadtbibliothek Brilon, Marianne Bange, Buchhandlung Podszun und Volker Gedaschke, ehemaliger Deutschlehrer am Petrium bestand, bestehen.

Olivia konnte mit ihrer Performance überzeugen und konnte in die Finalrunde der besten vier Leserinnen einziehen. In dieser mussten die Mädchen einen ihnen unbekannten Text lesen. Auch diese Aufgabe meisterte Olivia mit Bravour und musste sich nur Julia Schütler vom Geschwister- Scholl- Gymnasium der Stadt Winterberg geschlagen geben.

Alle acht Schulsiegerinnen erhielten für ihre super Leistungen das Buch „Das Museum der sprechenden Tiere“ von Helen Cooper. Die Gewinnerin des Regionalentscheids wird nun in der nächsten Runde auf Bezirksebene antreten.

20 Jugendliche aus Winterbergs Partnerstadt Holten an der Sekundarschule zu Gast

Die Städtepartnerschaft Winterberg – Holten besteht mittlerweile im 30. Jahr. Seit 1990 findet der Austausch der Schulen, heute Sekundarschule Medebach-Winterberg und Scholengemeenschap „De Waerdenborch“ Holten, statt. Gelebt wird dieser Austausch durch jährlich stattfindende Besuche der niederländischen Schüler im Winter in Winterberg und Gegenbesuche der Winterberger im Frühsommer in Holten. Es kommt zu einer „Begegnung der Nationen, durch die Freundschaften entstehen und der Gedanke Europas gelebt wird“, so betont Schulleiter Uwe Kruse in seinen Begrüßungsworten. Auch der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Europäischen Komitees des Hochsauerlandkreises Martin Schnorbus freut sich über die verlässliche Freundschaft in einem Europa, das durch aktuelle politische Ereignisse, wie z.B. den Brexit, immer wieder auf die Probe gestellt wird.

Die Austauschschüler erlebten die Ferienwelt Winterberg bei Bilderbuchwetter. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern besuchten sie die Bowlingbahn, den Kahlen Asten, das Hotel Brabander und das Besucherbergwerk in Ramsbeck. Besonders viel Spaß bereiteten der Skitag im Skikarussell Winterberg und die abendliche Fackelwanderung durch Siedlinghausen.

Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der offizielle Abend der Begegnung am Schulstandort in Siedlinghausen mit 120 Gästen. Eltern, Schüler und das Kollegium feierten gemeinsam in der festlich geschmückten Aula mit den Vertretern der Stadt den Austausch. Die Tanzgruppe 5/6 unter der Leitung von Angelina Vandrey, die Grüne Garde Züschen unter der Leitung von Anja Reuter und die Musiker Steven Den Toom Luthier und Tristan Theine sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Heidi Aldrian und Marius Schmidt, Organisationsteam Schüleraustausch, bedankten sich vor allem für die Bereitschaft der Schüler und Eltern durch die Aufnahme eines Gastes, den Austausch zu ermöglichen. Großer Dank gilt auch der Stadt Winterberg für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Mit großer Vorfreude warten die Winterberger Schüler auf den im Juni geplanten Gegenbesuch in Holten.

Ausbildungsbotschafter besuchen Sekundarschule

„Haben wir drei neue Schüler?“ – „Warum haben die einen Blaumann an?“ Solche und weitere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-10 ihren Lehrerinnen und Lehrern in der letzten Woche zu Beginn des Unterrichts, denn die Klassen hatten Besuch von den „Azubibotschaftern“.

Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende, die in Schulen authentisch über die Praxis der Berufswelt berichten. Sie bringen eine persönliche und fachliche Eignung mit und sind daher sehr glaubwürdig, was an ihrem Beruf Spaß macht, mit welchen Herausforderungen sie umgehen müssen und wie ihr täglicher Arbeitstag aussieht. Das Projekt der Handwerkskammer Südwestfalen in Kooperation mit „Hand ans Werk – Pack an! In Winterberg, Medebach & Hallenberg“ soll Jugendliche für eine Berufsausbildung sensibilisieren und begeistern!

Im Rahmen der Beruflichen Orientierung an der Sekundarschule Medebach-Winterberg bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 einen Einblick in den beruflichen Alltag eines Auszubildenden. Hierbei standen die beiden angehenden Elektroniker Marius Stöber und Jens Niggemann von der Firma Elektro Lefarth (Medelon) sowie der zukünftige Metallbauer Herr Schwarz von der Firma Hillebrand (Olsberg) im Mittelpunkt der Unterrichtsstunde. Nachdem die beiden Ausbildungsberufe vorgestellt wurden, gaben die drei Berufseinsteiger auch Einblicke in ihren praktischen Arbeitsalltag, indem die beiden Elektroniker das Anbringen einer Steckdose zum Unterrichtsinhalt machten. Im weiteren Verlauf erzählten die „Azubibotschafter“ von ihrem persönlichen Weg in eine Berufsausbildung und den weiteren Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung nach ihrer Abschlussprüfung. Abgerundet wurde die abwechslungsreiche Unterrichtsstunde durch viele interessante Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um das Thema duale Ausbildung.

10 Jahre Pro Berufsvorbereitung "ProBe"

Das erfolgreiche Projekt der Städte Medebach und Hallenberg geht in das 10. Jahr und soll Schüler/innen den Weg für eine optimale Vorbereitung auf die Berufswelt im Schulverbund Medebach – Hallenberg aufzeigen.

Das gemeinsame Projekt mit dem Sozialwerk für Bildung und Jugend sowie der Hans – Viessmann – Schule bleibt auch an der Sekundarschule ein wichtiger Bestandteil im Berufswahlorientierungsprozess der Jugendlichen.

Die Schüler der 8. Klassen können sich ein Jahr lang freiwillig jeden Mittwochnachmittag an der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg in acht verschiedenen Berufsfeldern wie Holz-, Bau-, Kfz-, Metall oder Elektrotechnik, Gesundheitswesen, Hauswirtschaft und Bürotechnik/EDV praktisch und theoretisch auf einen möglichen Beruf vorbereiten lassen.

Den hohen Stellenwert dieses Projektes machen Bürgermeister Thomas Grosche und Michael Kronauge deutlich, indem sie auf viele positive Rückmeldungen regionaler Ausbildungsbetriebe wie Borbet, Köster und Kusch verweisen und sich zudem für deren finanzielle Unterstützung im Rahmen des Projekts herzlich bedanken.

Ebenfalls von der Kolpingsfamilie Medebach unterstützt, sieht das Projekt 3 Module vor. In einer ersten Phase sollen die Schüler/innen für die Themen der Berufsorientierung sensibilisiert und die Stärken und Schwächen jedes einzelnen ermittelt werden. Die Schüler/innen lernen in einem zweiten Schritt unterschiedliche Berufsfelder kennen und können wählen, in welches Sie sechs Wochen hineinschnuppern möchten.

Besonders in der praktischen Phase wird Wert darauf gelegt, dass die Schüler/innen auch erfahren, was es heißt, in einem Team zu arbeiten, für Arbeitsabläufe verantwortlich zu sein, sich aufeinander verlassen zu können und dies alles auch reflektierend beurteilen zu können.

Während in der ersten Phase das Ausprobieren im Vordergrund stand, sollen in der zweiten Phase nun die Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend vertieft werden. Zum Ende des ersten Halbjahres der neunten Klasse erhalten die Schüler/innen ein Zertifikat, in dem die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten noch einmal aufgeführt werden.

Die nächste Zertifikatsüberreichung an die Schüler/innen der Sekundarschule erfolgt am Montag, 11.02.2019 am Standort Medebach.

In der dritten Phase sollen die Schüler/innen in die Lage versetzt werden, eine aussagekräftige und auf den Betrieb passende Bewerbung erstellen zu können. Außerdem erhalten ortsansässige Firmen die Gelegenheit, ihr Ausbildungsangebot in der Schule zu präsentieren. Neben den formellen Anforderungen einer Bewerbungsmappe sieht das Bewerbungstraining ebenfalls die Thematik des Vorstellungsgespräches vor. Den Schüler/innen wird die Möglichkeit gegeben, ein Vorstellungsgespräch unter annähernd realen Bedingungen zu simulieren.

Schulleiter Uwe Kruse sieht das Projekt als wichtigen Schritt für die Schülerinnen und Schüler für einen erfolgreichen Start in die berufliche Zukunft.


Coach Heron trainiert Sekundarschüler

Kanadier bringt 30 Jahre Trainer-Erfahrung im American Football mit.
Lance Heron und seine Frau Joanne leiteten heute den Sportunterricht der Klasse R7d und brachten den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des American Football bei. Die Unterrichtssprache war Englisch und erforderte in mancher Situation eine Nachfrage. Dennoch wurden die sportartspezifische Erwärmung, Wurfübungen, Ballübergabe und -übernahme sowie die Spieleröffnung erfolgreich erlernt. Bald schallte es laut über den Platz: DOWN! SET! HUT! Der Center übergab dem Quarterback den Ball, der ihn wiederum passte oder übergab.

Die Namen der verschiedenen Spielpositionen waren den Kindern bald ein Begriff, ebenso die Namen der Spielaktionen. Besondere Freude hatte die Klasse bei den Übungen zum “Punt” (Kicken des Balls) zum “Block” (mit Trainingskissen) und dem “Tackle-Donut”, der zu Fall gebracht werden musste. Zu den hochroten Köpfen kamen große Kinderaugen, als Coach Heron von den Verdienstmöglichkeiten auf den verschiedenen Spielpositionen erzählte.

Ermöglicht wurde den Kindern und Ihrem Klassenlehrer Florian Kretzschmar diese großartige Erfahrung durch einen Mitschüler, der beim AFC Brilon Lumberjacks aktiv ist. Eine weitere Unterrichtsstunde mit Lance und Joanne, in der die erlernten Fähigkeiten ins Spiel übertragen werden sollen, ist bereits angedacht. In diesem Sinne: DOWN! SET! HUT!

Sternwanderung XXL

Ca. 600 Schülerinnen und Schüler machten sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern von den Schulstandorten Medebach, Winterberg und Siedlinghausen auf den Weg, um an der Ruhrquellenhütte bei Winterberg zum ersten Mal zusammen zu kommen und sich bei einem Überraschungsevent näher kennen zu lernen.

Das Projekt - initiiert durch die Schulsozialarbeit - soll das Zusammenwachsen der neuen Schulgemeinschaft stärken und Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern eine Möglichkeit geben, zusammen außerhalb von Schule neue Erfahrungen zu machen und gemeinsam Spaß zu haben.

Ob zu Fuß, per Mountainbike, Pferdekutsche, alles war dabei, um die Ruhrquellenhütte zu erreichen.

Begleitet wurden die Wandergruppen von verschiedenen ehrenamtlichen Unterstützern, einer Waldpädagogin und engagierten Eltern, so dass die Schülerinnen und Schüler auf ganz verschiedenen Wegen Erfahrungen u.a. in Teambildung oder mit besonderen Naturerlebnissen machen konnten.

So „überlebten“ sogar 5 von 13 rohen Eiern den sog. „Eier-Fall“ aus mehreren Metern Höhe, nur gepolstert mit Naturmaterialien aus dem Wald.

An der Ruhrquellenhütte angekommen, konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedensten Speisen und Getränken stärken und beim Überraschungsevent, einem Fußballturnier im Menschenkicker, leckere Süßigkeiten für ihr Team gewinnen.

Aufgrund des positiven Feedbacks von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrerin wird das Projekt Sternwanderung hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder für eine ausgelassene Stimmung in der letzten Schulwoche sorgen.

Sozialer Tag 2018 (Westfalenpost, 11.07.2018)

„Neue Wege gehen“ - Schulabschluss der Sekundarschule Medebach-Winterberg

An der neu gegründeten Sekundarschule Medebach-Winterberg erreichten 172 Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Etappenziel auf ihrem Bildungsweg. 98 Schülerinnen und Schüler erhielten einen Mittleren Bildungsabschluss, davon erreichten 43 % die Qualifikation zum Besuch des Gymnasiums. 1/3 der Entlassschülerinnen und Schüler beginnen eine berufliche Ausbildung, 2/3 wechseln zu den umliegenden Berufskollegs und zum Gymnasium Winterberg-Medebach.

Die erste gemeinsame Schulentlassung der Schulstandorte Medebach und Winterberg startete mit einem von Schülern gestalteten ökumenischen Festgottesdienst unter dem Motto „Neue Wege gehen“ in der katholischen St. Jakobus Kirche in Winterberg. Für die Reise in die persönliche Zukunft gab es als Erinnerungsgabe für jeden einen Rucksack mit persönlichen Wünschen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

Die Abschlussfeier begann mit einem musikbegleitenden Einzug der acht Abschlussklassen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern in den Kongresssaal des Oversums.

Schulleiter Uwe Kruse griff das Thema des Gottesdienstes in seiner Begrüßungsrede auf und ermutigte alle Schülerinnen und Schüler individuelle Wege zu gehen. „Findet eure Wege. Geht diese Wege. Verändert euer Leben, wenn es euch nicht gefällt. Erfindet euch immer wieder neu. Probiert etwas Neues aus. Sammelt Erfahrungen. Profitiert bei der nächsten Suche nach einem neuen Weg von diesen gemachten Erfahrungen. Gestaltet euer Leben nach euren Vorstellungen und trefft dafür die Entscheidungen!“

Auch die Bürgermeister der beiden Städte Werner Eickler und Thomas Grosche beglückwünschten in ihren Grußworten die Entlassschülerinnen und Entlassschüler zu ihrem ersten Etappenziel, das eine gute Basis für ihre berufliche Zukunft stellt.

Schülerbeiträge aus Winterberg und Medebach, Powerpoint Präsentationen mit Fotos und Videosequenzen aus dem Schulleben, lustige Werbespots und ein Rückblick auf geschichtliche Ereignisse sorgten für ein abwechslungsreiches Programm im Oversum. Die Schülervertreter Emmelie Becker und Marlon Gabelmann verglichen sich in ihrer Rede metaphorisch mit Fischen, die bereit sind, das gewohnte Aquarium zu verlassen, um in die weite Welt hinauszuschwimmen.

Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Verleihung der Abschlusszeugnisse, die Besten jeder Klasse erhielten als Ehrung ein Geschenk der Fördervereine. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden wegen ihres sozialen Engagements im Schulalltag durch die SV-Lehrer geehrt.

Mit dem Lied „Der Weg“ von Xavier Naidoo verabschiedeten sich alle Entlassschülerinnen und Entlassschüler gemeinsam.

Neuer Elektroroller an der Sekundarschule Medebach-Winterberg

An der Sekundarschule Medebach-Winterberg wird seit Kurzem ein Elektroroller für die Fahrübungen der Schülerinnen und Schüler in der Mofa-Ausbildung eingesetzt. Damit reagiert die Schule auf die sich verändernden Anforderungen an Verkehrsteilnehmer und Umwelt in Zeiten zunehmender Elektromobilität.

Im Rahmen der Verkehrs- und Mobilitätserziehung bietet die Sekundarschule für die Klasse 9 eine Mofa AG an, in der auf die theoretische Prüfung zur Erlangung der Mofa-Prüfbescheinigung vorbereitet wird. Dabei legt der zuständige Lehrer Florian Kretzschmar großen Wert darauf, die Ausbildung realitätsnah und auf die Lebenswelt der Kinder bezogen zu gestalten: "Der gleichzeitige Betrieb von Elektrofahrzeugen und solchen mit Verbrennungsmotor erfordert z.B. eine erweiterte Wahrnehmung, speziell bezüglich des vorausschauenden Fahrens. Den erweiterten Anforderungen können wir in der Ausbildung der Jugendlichen nun entsprechen."

Der Notwendigkeit, Themen wie "Umweltschutz" und "Nachhaltiges Handeln" im Lebensentwurf der Schülerinnen und Schüler zu verankern, wird an der Sekundarschule Medebach-Winterberg fächerübergreifend entsprochen.

Die Anschaffung des Elektrorollers unterstützt dieses Handeln. Die Begeisterung der Mofaschüler für das neue Gefährt ist groß. Flüsterleise, antrittsstark, leicht und dementsprechend einfach zu fahren – so macht es Spaß, Verantwortung als Verkehrsteilnehmer zu übernehmen.

Unterstützt wurde die Anschaffung durch die eigene Schülerfirma "Schlaufüchse & Co.". Das finanzielle Engagement war nötig, da aktuell die Kosten für einen Elektroroller noch deutlich über denen eines Rollers mit Verbrennungsmotor liegen.

„United Colours of Medebach“ rockt die Sekundarschule

Ein Schülerfestival für ca. 400 Schülerinnen und Schüler innerhalb von 2 Monaten zu planen und durchzuführen, und das mit nur ca. 25 Helfern, die so etwas noch nie gemacht haben? UNMÖGLICH!!! Nicht für die Schülerfestival-AG der Sekundarschule Medebach-Winterberg!

Was für ein sensationeller Vormittag! 25 Grad und strahlender Sonnenschein, der Geruch von Würstchen, Steaks, Crepes und Popcorn legt sich über den Medebacher Schulhof! Gerade spielt die Band Till, alle Schülerinnen und Schüler stehen eng zusammen, es wird getanzt und die Mädels kreischen… Und das auf einem Schulhof zur regulären Unterrichtszeit? Willkommen beim Schulhofkonzert „United Colours of Medebach“ der Sekundarschule Medebach-Winterberg im Rahmen des deutschlandweiten Netwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!

Einen Monat zuvor: Bei ca. 30 Grad trifft sich die freiwillige Schülerfestival-AG nach dem Unterricht und es sind wieder ein paar Teilnehmer weniger geworden. Und nur noch 4 Wochen bis zum Festival… Welche Bands sollen spielen? Wie sieht das Rahmenprogramm aus? Wer moderiert?
Doch die verbleibenden Teilnehmer geben alles: Angeleitet und unterstützt von Yao Houphouet vom Team Ensible und zwei Kollegen der Sekundarschule arbeiten die Schüler in Gruppen eigenverantwortlich. Und auch die Frage nach Unterstützung beim Essen und den Getränken steht noch im Raum… Die deutliche Antwort der Teilnehmer: „Wir machen alles selbst! Vom Grillen bis zum Getränkeverkauf!“

Noch 24 Stunden bis zum Festival: Obwohl die Schüler eigentlich unterrichtsfrei hätten, wird getragen, geschwitzt und aufgebaut. Der Großteil der Festival-AG ist auf dem Schulhof unterwegs und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Dann ist er da, der Tag des Festivals: Sogar die Zehntklässler des zweiten Schulstandortes in Winterberg sind angereist und nehmen am Festival teil. Neben der Band Till treten DJ Skeeto, der Mehrfach-Instrumentalist „Das Weers“ alias Justin Weers und der Deutsche Meister im Beatboxen Lino auf. Zum weiteren Rahmenprogramm gehören der Auftritt der schuleigenen Tanz-AG (geleitet von Frau Guntermann) und der Medebacher Street Dance Academy. Neben dem Bühnenprogramm sorgen eine Fotobox, Kinderschminken und Henna Tattoos (selbst gemalt von Teilnehmerinnen der AG) für Abwechslung an allen Ecken des Schulhofs. Auch selbst gemachtes Essen und Getränke wie Slush Ice, Smoothies, Popcorn und Crepes lassen keine Wünsche offen. Und das alles mit nur 5000 Euro Budget!

Es wird ein absolut unvergesslicher Tag für alle Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie die weiteren Gäste. Besonderer Dank gilt dem Medebacher Bürgermeister Herrn Grosche und unserem Schulleiter Herrn Kruse, ohne die die Schule nie die Möglichkeit erhalten hätte, solch eine tolle Veranstaltung durchzuführen. Außerdem dankt die Festival-AG allen Sponsoren, die für eine Erweiterung unseres Budgets gesorgt haben, die abschließend hier namentlich genannt werden:

Firma Paul Köster
Schuhhaus Weddemann
Hanse-Apotheke Medebach
Brieden Bad-Heizung-Kälte
Winnie´s Treff
Stadt Medebach
Arunlung Traditionelle Thaimassage
Firma Hölscher GbR
Sparkasse Hochsauerland

Der größte Dank gilt allerdings allen Teilnehmern der Festival-AG, ohne deren Einsatz solch ein Event niemals hätte stattfinden können!

Sekundarschule besucht die jüdische Synagoge in Düsseldorf

Die Bedeutung der Tora für den jüdischen Glauben, die Geschichte der Juden in Deutschland, koscheres Essen, jüdische Feste, die Bedeutung des Tempels sowie die Kippa als Zeichen der Ehrfurcht vor Jahwe – diese und weitere Inhalte waren Thema beim Besuch der Sekundarschule Medebach-Winterberg in der Synagoge der jüdischen Gemeinde Düsseldorf.

Im Rahmen des größten Schulnetzwerks Deutschlands, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, dem die Sekundarschule Medebach-Winterberg angehört, besuchten 50 Schülerinnen und Schüler aus allen drei Standorten die jüdische Synagoge, um die Jugendlichen für andere Kulturen und Glaubensrichtungen zu sensibilisieren. Zusammen mit den beiden SV-Lehrern Herrn Lange (Winterberg) und Herrn Mehl (Medebach) erhielten die Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 eine interessante und humorvolle Führung, die vom Kantor Malinsky geleitet wurde. Hierbei bekamen die Schülerinnen und Schüler auch viele Einblicke in das Leben der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, die neben der Synagoge auch noch u.a. eine Kindertagesstätte und mehrere jüdische Schulen unterhält. Abgerundet wurde das gemeinsame Projekt aller drei Standorte durch einen abschließenden Besuch der Innenstadt Düsseldorfs, bei der die Jugendlichen genügend Zeit für einen intensiven Einkaufsbummel erhielten.


Sanfter Tourismus in der Region Winterberg

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts luden Schüler der 6. Klasse, zusammen mit ihrem Fachlehrer Florian Kretzschmar, Herrn Winfried Borgmann, Prokurist/Wirtschaftsförderer der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, in die Schule ein.
Von ihm erfuhren sie u.a., dass Sanfter Tourismus seit ca. 15 Jahren im Tourismuskonzept der Stadt verankert ist.
Zusätzlich konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu diesem und anderen Themen stellen.

Sehr anschaulich legte Herr Borgmann dar, dass das Tourismuskonzept der Stadt von allen Einwohnern und Beschäftigten in Winterberg mitgetragen werden muss, um den Gästen ein „Glücksgefühl“ mit nach Hause zu geben. Das Versprechen an die Gäste sei, in der Region Natur auf unterschiedliche Weise erleben zu können. Die Bandbreite der Angebote reiche dabei in dieser Jahreszeit von Ruhe/Entspannung/Therapie über Wandern/Schwimmen/Fahrradtouren bis zu Wasserski/Trailpark/Hochseilgarten und zukünftig einer Zipline – um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Zusammenhang mit Sanftem Tourismus sieht die Winterberg Touristik hauptsächlich den Naturschutz und die Nachhaltigkeit der touristischen Angebote. Wenn beispielsweise in die Natur eingegriffen wird, um Angebote zu realisieren, muss an anderer Stelle dafür ein Ausgleich, z.B. durch Baum-Pflanzmaßnahmen, geschaffen werden, erklärte Herr Borgmann den Schülerinnen und Schülern.

Auf die Frage, ob es Angebote gäbe, die der Natur nützen, wies Herr Borgmann auf die Sauerland Card hin. Jeder Gast erhält seit ca. 20 Jahren diese Karte, um das Auto stehen lassen und den öffentlichen Personennahverkehr nutzen zu können. Dies sei aber nur ein Puzzlestein zum Erfolg. Langfristige Konzepte unter Einbeziehung vieler Partner müssten her, um den Status Winterbergs als Luftkurort zu unterstreichen. Dazu zählen z.B. der Bürgerbus für Gäste und Einheimische, der ebenfalls bestens angenommen würde sowie das Angebot, ein Elektroauto mieten zu können.

Auch auf die Frage der Schülerinnen und Schüler nach mehr Parkplätzen für die touristischen Stoßzeiten zwischen Weihnachten und Mitte Februar hatte Herr Borgmann eine Antwort und verwies auf die Arbeit an verbesserten Verkehrslenkungsmaßnahmen in der Region. Er stellte bei diesem Thema klar, dass Sanfter Tourismus das genaue Gegenteil von Massentourismus bedeute und Winterberg bei den Planungen diesem Verständnis folge. Dennoch müsse ebenfalls die enorme Abhängigkeit der Region vom Tourismus benannt werden, der durch den Geldfluss viele Projekte in der Region erst ermögliche.

Herr Borgmann erklärte den Schülerinnen und Schülern auf Nachfrage den Entstehungsprozess des Oversums und überschlug, ebenfalls auf Nachfrage, dass ca. 4 Millionen Euro Investitionen pro Jahr durch die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH in verschiedenen Bereichen getätigt würden. Auf die Frage, welches das wichtigste Projekt für den Tourismus in Winterberg sei, erklärte er, dass die beiden Winterberger Tunnel erst die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren ermöglicht hätten. Diese und das Oversum würden die Entwicklung des Tourismus in der Region maßgeblich unterstützen.

Am Ende der Unterrichtsstunde durften sich die Schülerinnen und Schüler noch mit Infomaterialien zu den Angeboten in Winterberg versorgen und bekamen jede/er ein Holz-Frühstücksbrettchen von Winterberg mit nach Hause.

Die gewonnenen Erkenntnisse haben bei den Kindern offensichtlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, da sie den Ausführungen von Herrn Borgmann aufmerksam folgten. Sie werden nun im nachfolgenden Erdkundeunterricht weiter bearbeitet.

Schüler am Kriegerdenkmal Siedlinghausen

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts erkundeten Schüler der 8. Klasse der hiesigen Sekundarschule das Kriegerdenkmal Siedlinghausen. Nach Vorgaben ihres Fachlehrers Florian Kretzschmar sollten sie insbesondere auf Bauweise  und Gestaltungselemente achten, um daraus Botschaften an die Besucher des Denkmals zu erkennen. Als Helfer stand ihnen der ehemalige Ortsheimatpfleger und Geschichtslehrer i. R. Franz Mickus zur Seite. Gemeinsam fanden sie eine Vielzahl von Hinweisen und Symbolen heraus, die bei Planung und Bau in den 1920er Jahren eine gestaltende Rolle gespielt haben.

Der insgesamt etwa 15 m hohe aus heimischem Porphyrgestein errichtete Turm fällt inmitten eines großen runden Platzes besonders auf. Seine Spitze krönt eine goldene Kugel mit einem Kreuz darauf.  Im Hintergrund grenzt eine halbrunde aus gleichem Material erstellte Mauer den Platz ab. An ihr befestigt sind die Steintafeln mit den eingravierten  Namen der im Ersten und der im Zweiten Weltkrieg gefallenen und vermissten Soldaten samt der zugezogenen verstorbenen Vertriebenen. Das Eiserne Kreuz, das Schwert, Stahlhelm, Eichenkranz und Lorbeerzweige sind Symbole für den tapferen und opferwilligen Soldaten, der auf dem „Feld der Ehre“ sein Leben eingesetzt hat. Die um ihren Sohn trauernde Mutter, die um ihren Vater weinenden Kinder sind hier – wie auf vielen anderen Denkmälern dieser Zeit sichtbar – nicht dargestellt.

Das Relief auf der Vorderseite des Turms zeigt einen Soldaten in Uniform mit dem Gewehr im Arm kniend vor dem gekreuzigten Heiland. Hinter ihm breitet ein Schutzengel seine Arme über ihn. Rechts erkennt man eine seiner Krone beraubten Eiche, aus der seitlich vorsprießende Zweige allerdings ein hoffnungsvolles Zeichen setzen. Spätestens hier wurden alle doch sehr nachdenklich. Kann das Bild eines dankbar dem Tod  entronnenen Soldaten die Besucher trösten angesichts der weit über hundert Namen auf den Totentafeln?

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Untersuchung des Denkmals sollen die Schülerinnen und Schüler im schulischen Rahmen präsentieren.

Hartelijk Welkom zum Schüleraustausch Winterberg- Holten

„Hartelijk welkom“ hieß es auch in diesem Jahr für 20 niederländische Schüler von der Scholengemeenschap „De Waerdenborch“ Holten an der Sekundarschule Medebach –Winterberg am Standort Winterberg. Der Austausch besteht seit 27 Jahren und wird beidseitig mit großem Engagement gepflegt. Zum diesjährigen Programm zählten bei wunderschönem Winterwetter eine Wanderung zum Kahlen Asten mit anschließender Bobbahnführung, eine Stadtführung und ein Skitag im Skikarussell Winterberg. Danny Meurs empfing die deutsch-niederländische Schülergruppe zu einer Hotelführung im Hotel „Brabander“ mit Apres Ski in der Brabander Skihütte. Zudem standen ein Besuch der Bowlingbahn und ein Kinoabend auf dem Programm.

Der offizielle Empfang fand mit 120 Gästen in der festlich geschmückten Aula der Sekundarschule statt. Moderiert wurde das abwechslungsreiche Programm von Moritz Vonnahme (Klasse R 9 c) und zwei niederländischen Schülerinnen, die spontan ins Niederländische übersetzten. Neben Musikbeiträgen, der grünen Garde aus Züschen, einem Strumpfhosenballett und einem Flashmob wurde der Abend vom Posaunenchor Bromskirchen, unter der Leitung von Marius Schmidt, unterstützt.

In seinen Grußworten betonte der Schulleiter Uwe Kruse, dass auch in der neu gegründeten Sekundarschule die Partnerschaft zu „De Waedenborch Holten“ ein wichtiger Eckpfeiler bleiben sollte. Gelebte Erfahrungen junger Menschen seien wichtig für Europa, gerade in der heutigen Zeit, denn ein Austausch führt zu Weltoffenheit, Respekt und Akzeptanz der anderen Kultur, wie Uwe Kruse betonte. Der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Europäischen Komitees Martin Schnorbus stellte die Bedeutung des interkulturellen Lernens für die Zukunft der Schüler in den Vordergrund. „Wenn in heutiger Zeit die neuen Medien Kommunikation immer leichter machen, ersetzen sie aber nicht echte, persönliche Freundschaften, wie sie bei einem Austausch entstehen.“

Ein großer Dank gilt dem Organisationsteam Heidi Aldrian und Marius Schmidt, die in Kooperation mit der Winterberg Touristik GmbH vertreten durch Leslie Ittermann den Austausch vorbereitet und begleitet haben. Auf niederländischer Seite sind hier die Kollegen Gert Harbers, Jesper Lammers, Wim Gossink und Pim Gruijters zu nennen. Ganz besonders ist den Gastfamilien für ihre Gastfreundlichkeit, dem Kollegium der Sekundarschule für ihren Einsatz und der Stadt Winterberg für die Bereitstellung der finanziellen Mittel zu danken.  Voller Vorfreude warten die Winterberger Schüler auf den für den im Juni geplanten Gegenbesuch in Holten.

Anmeldungen an der Sekundarschule Medebach-Winterberg

Vom 16. Februar bis zum 02. März 2018 können die Eltern ihre Kinder für die 5. Klasse des Schuljahres 2018/2019 an der Sekundarschule in Medebach und in Winterberg anmelden. Die Öffnungszeiten der Sekretariate sind täglich von 7.30 bis 12 Uhr. Zusätzliche Nachmittagsanmeldungen sind ebenfalls an beiden Standorten möglich am Mittwoch, 21. Februar, von 15 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 01. März, von 15 bis 18 Uhr.

Bringen sie bitte zur Anmeldung die Geburtsurkunde, das Zeugnis des Schulhalbjahres der Klasse 4 sowie die Empfehlung der Grundschule mit. Das Anmeldeformular (PDF-Formular) kann ebenfalls schon ausgefüllt zum Anmeldetermin mitgebracht werden.

Anmeldeformulare

Schüler der Sekundarschule am Standort Medebach erhalten ProBe-Zertifikate

44 Schülerinnen und Schüler der Sekundaschule am Standort Medebach haben für ihr einjähriges freiwilliges Engagement ihre Zertifikate für das Projekt „Pro Berufswahlorientierung“ (ProBe) erhalten. Das erfolgreiche Projekt der Städte Hallenberg und Medebach, des Sozialwerks für Bildung und Jugend sowie der Hans – Viessmann – Schule bleibt auch an der Sekundarschule ein wichtiger Bestandteil im Berufswahlorientierungsprozess der Jugendlichen.

Anlässlich der Zertifikatsübergabe fand in der Aula der Sekundarschule eine kleine Feierstunde statt. Hier erhielten 44 Schülerinnen und Schüler in einem feierlichen Rahmen ihre Zertifikate, da sie ein Jahr lang freiwillig jeden Mittwochnachmittag an der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg in acht verschiedenen Berufsfeldern wie Holz-, Bau-, Elektro-, Kfz- oder Metalltechnik, Gesundheitswesen, Hauswirtschaft und EDV praktisch und theoretisch auf einen möglichen Beruf vorbereitet wurden.

Den hohen Stellenwert dieser Auszeichnung machte Bürgermeister Thomas Grosche deutlich, indem er auf viele positive Rückmeldungen regionaler Ausbildungsbetriebe wie Borbet, Köster, Kolping und Kusch verwies und sich zudem für deren finanzielle Unterstützung im Rahmen des Projekts herzlich bedankte.

Schulleiter Uwe Kruse gab den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg, dass das absolvierte Jahr und das Erlangen des Zertifikats bereits wichtige Schritte in eine mögliche berufliche Zukunft waren.
Abgerundet wurde der Abend durch Auftritte der Tanz-AG, der „Ballkorobics“-Gruppe der Sekundarschule und einer Fotopräsentation mit Einblicken in die praktische Arbeit der Schülerinnen und Schüler an der Hans – Viessmann – Schule.


Tag der offenen Tür an der Sekundarschule Medebach-Winterberg

Das Lehrerkollegium und das Schulleitungsteam der Sekundarschule Medebach-Winterberg möchte alle Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 4 mit ihren Eltern und Erziehungsberechtigten herzlich zum Tag der offenen Tür einladen. Dieser Tag findet parallel sowohl am Standort Medebach als auch in Winterberg statt am Samstag, 20.01.2018 um 10 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch die Schulleitung in der jeweiligen Aula möchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und das Lehrerkollegium ihnen unterrichtlich zeigen, wie das pädagogische Konzept der Sekundarschule Medebach-Winterberg im täglichen Schulalltag gelebt wird.

Besuchen sie mit ihren Kindern an diesem Vormittag unsere Schule, sodass sie sich ein umfassendes Bild von einem interessanten schulischen Angebot in beiden Städten machen können.
Auch für das leibliche Wohl wird an diesem Tag gesorgt.

Weihnachtsfeier an allen drei Standorten

Wenn der Duft von Kinderpunsch, Waffeln und Kakao durch das ganze Schulgebäude zieht und der Pausenhof durch weihnachtliche Musik beschallt wird, können die Weihnachtsferien nicht mehr weit sein…

Unter diesem Motto fand anlässlich des letzten Schultags vor den Weihnachtsferien an allen drei Standorten der Sekundarschule Medebach-Winterberg eine gemeinsame Weihnachtsfeier statt. Im Anschluss an das obligatorische Klassenfrühstück wurden in Medebach, Winterberg und Siedlinghausen ab der zweiten Stunde die Türen geöffnet und gemeinsam mit der ganzen Schulgemeinde der Beginn der Weihnachtsferien gefeiert.

Neben leckeren Speisen, heißen Getränken und weihnachtlicher Musik bekamen die Schülerinnen und Schüler auch viele unterschiedliche Aktivitäten in den einzelnen Klassen geboten. Die von der Schülervertretung der Sekundarschule durchgeführte Weihnachtsfeier fand zeitgleich an allen drei Standorten statt und wurde im Vorfeld gemeinschaftlich geplant. Abgerundet wurde der letzte Schultag zudem ebenfalls an allen Standorten durch einen ökumenischen Gottesdienst. Mit dieser vorweihnachtlichen Feier konnte die Sekundarschule klar unter Beweis stellen, dass man auch standortübergreifend als eine Schulgemeinde etwas bewegen kann.

Jugendoffizier der Bundeswehr besucht die Sekundarschule

Einen besonderen Gast durften die Jahrgangsstufen 9 und 10 der Sekundarschule Medebach-Winterberg begrüßen: Der Jugendoffizier der Bundeswehr, Alexander Finke, machte Station in Medebach.

Im Rahmen des politischen Bildungsauftrags der Bundeswehr besuchte Jugendoffizier Alexander Finke die Klasse 9 und den Sozialwissenschaftskurs des Jahrgangs 10. Innerhalb der Unterrichtsreihen „Globalisierung“ und „Bekämpfung des internationalen Terrorismus“ standen die aktuellen Themen „Flucht“ und „Terrorbekämpfung“ im Mittelpunkt des Besuchs. Hierbei erfuhren die Schülerinnen und Schüler u.a., warum viele Menschen ihr Heimatland verlassen und nach Europa und Deutschland flüchten müssen, bzw. wie man den internationalen Terrorismus effektiv bekämpfen könnte. Außerdem wurden die Lerngruppen darüber aufgeklärt, welche Aufgabe die Bundeswehr in Krisengebieten wahrnimmt und warum diese Auslandseinsätze wichtig sind, auch wenn in Teilen unserer Gesellschaft dagegen Kritik geübt wird.

Basierend auf diesen politischen Diskussionsthemen und abgerundet durch gezielte Fragestellungen der Schülerinnen und Schüler an den Jugendoffizier konnte der Besuch den Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht beider Jahrgangsstufen fachspezifisch optimal ergänzen.


Sekundarschule. Was ändert sich für uns und die Schüler?

Die Sekundarschule ergänzt seit dem 20. Oktober 2011 als integrierte Schulform das Angebot der Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen. Sie ist neben den bereits bestehenden Schulformen der Sekundarstufe I und II im Schulgesetz verankert.

Die Sekundarschule trägt dazu bei, ein attraktives, umfassendes und wohnortnahes Schulangebot zu gewährleisten und umfasst die Jahrgänge 5 bis 10. Sie ist mindestens dreizügig und als Ganztagsschule angelegt. Damit besteht neben der Gesamtschule ein weiteres landesweites Schulangebot mit gebundenem Ganztag und entspricht so einem vielfachen Elternwunsch.

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